Benutzerdefinierte Variablen in Piwik

piwik logoDas Open Source Web Analyse Tool Piwik ist eine tolle Alternative zu Google Analytics und anderen kommerziellen Anbietern von Tracking Tools. Besonders für Leute/Firmen die die Kontrolle über die erhobenen Daten gerne selbst in der Hand haben, ist Piwik das Mittel der Wahl, da es auf dem eigenen Server betrieben wird.

Standardmäßig bietet Piwik schon eine Menge Analysemöglichkeiten, von besuchten Seiten über die Herkunft der Besucher bis zu Kampagnen. Besonders praktisch ist auch die Möglichkeit mehrere Webseiten mit einer Piwik Instanz zu überwachen. Allerdings sind die Funktionen von Piwik natürlich nicht so umfangreich wie das Angebot von kommerziellen Anbietern wie eTracker oder Econda.

Custom Variables

Wem die Standard-Analysewerte nicht reichen, der kann auch noch sogenannte „Benutzerdefinierte Variablen“ (Custom Variables) einrichten. Mit diesen kann man bspw. eine Kategorie (Sport, Politik, …), oder einen Status (eingeloggt, nicht eingeloggt) mittracken. Die benutzerdefinierten Variablen werden ganz einfach dem JavaScript Tracking Code hinzugefügt.

Dabei gibt es zwei Unterscheidungsmöglichkeiten: Der Gültigkeitsbereich (scope) kann entweder auf „visit“ (Zählung pro Besuch) oder auf „page“ (Zählung pro Seitenaufruf) gesetzt werden.

Die Funktion zum Aufruf der benutzerdefinierten Variablen heißt setCustomVariable() und muss vor dem Standardaufruf trackPageView() ausgeführt werden.

piwikTracker.setCustomVariable(
1, // Index unter welchem die Variable gespeichert wird. Bis zu 5 Variablen sind möglich
"Kategorie", // Name der Variable
"Sport", // Wert der Variable
"page" // Gültigkeitsbereich. Hier pro Seitenaufruf
);
piwikTracker.trackPageView();

Die Namen und Werte der Custom Variables sind auf maximal 200 Zeichen Länge begrenzt.

In der Piwik Administrationsoberfläche findet man die Custom Variables unter Besucher->Benutzerdefinierte Variablen.

Hier die Links zur offiziellen Dokumentation: